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Leichte Lebensmittel liegen im Trend, stehen sie doch für eine gesunde und kalorienbewusste Ernährung.
Dennoch sollte man drei Dinge im Hinterkopf behalten:
- Light-Produkte sind nicht automatisch kalorienarm. Unter Light-Produkte verstehen viele Anbieter auch koffeinarm, wenig gesalzen, alkoholfrei oder einfach nur leicht verdaulich. Klarheit soll hier eine neue EU-Verordnung (“health claims”) schaffen, die seit 2009 in Kraft ist. Sie schreibt unter anderem vor, wann ein Produkt als “light” gekennzeichnet werden darf. Hiernach müssen Hersteller angeben, auf welche Eigenschaft (wie Fett- oder Energiegehalt) sich das “leicht” bezieht.
- Wo “fettarm” draufsteht, sollte nur ein bestimmter Höchstgehalt an Fett drin, aber nicht unbedingt auch eine geringere Kalorienmenge. Fett ist ein Geschmacksträger, und damit fettreduzierte Lebensmittel nicht fade schmecken, fügen die Hersteller oft umso mehr Zucker hinzu.
- Greifen Sie bei kalorienreduzierten Produkten nicht ungehemmt zu. Viele Menschen denken, kalorienreduzierten macht nicht dick. Aber auch hier kommt es auf die Menge an: Zwei Becher Diät-Joghurt können beispielsweise deutlich mehr Kalorien als ein Becher der normalen Variante enthalten. Außerdem gewöhnt sich der Magen an die größeren Mengen. Man sollte also maßvoll bei Light-Produkte genießen.
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