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Die einzigen vertretbaren Gründe für eine Änderung der Ernährung ist die Steigerung des Wohlbefindens und Verbesserung der Gesundheit. Niemals ein Grund für eine Ernährungsumstellung, Diät oder Lebensumstellung darf der Druck des Partners und/oder des privaten sowie beruflichen Umfelds sein.
Anbei finden Sie ein Aufstellung der bekanntesten Diät-Formen.
Low-Carb
- Das Prinzip der Low-Carb Diäten ist einfach. Kohlenhydrate werden entweder vom Speiseplan gestrichen oder sehr stark reduziert. Der Blutzuckerspiegel soll nach den Mahlzeiten möglichst niedrig gehalten werden. Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Fleisch, Fisch und Geflügel, ergänzt mit etwas Gemüse. Auch Obst wird oft gestrichen oder stark reduziert. Für Vegetarier sind Low-Carb Diäten nicht geeignet, da beinahe jeden Tag Fleisch und Fisch auf den Teller kommt. Die Gesamtkalorienzahl ist bei einigen Diäten extrem hoch. Dadurch ist das Abnehmen eher unwahrscheinlich. Die hohe Eiweiß- und Fettzufuhr (60 bis 80 Prozent des täglichen Menüs) kann langfristig die Gesundheit schädigen. Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folge sein. Besonders negativ hervorzuheben ist die Atkins Diät. Sie ist extrem einseitig und unausgewogen. Die empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel und viele Zutaten für die Rezepte sind nur über die Atkins-Homepage zu bekommen.
- Fazit: „Lassen Sie von Low-Carb die Finger. Sie gefährden damit Ihre Gesundheit und abnehmen werden Sie damit langfristig auch nicht“
Glyx-Diäten
- Bei Glyx-Diäten werden Nahrungsmittel nach ihrem Glykämischen Index eingeteilt. Er gibt an, wie stark das verzehrte Produkt den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Der Körper schüttet nach dem Verzehr von jedem Nahrungsmittel eine bestimmte Menge an Insulin aus. Dieses bewirkt den Transport des Zuckers aus dem Blut in die Zellen. Dabei kann das Insulin etwas über das Ziel hinaus schießen, eine leichte Unterzuckerung und Heißhunger sind die Folgen. Glyx-Diäten empfehlen den Verzehr von Produkten, die den Zuckerspiegel im Blut nur langsam ansteigen lassen. Dadurch wird auch das Insulin nur langsam ausgeschüttet und Heißhungerattacken bleiben aus.
- Im Allgemeinen ist von Glyx-Diäten abzuraten, da sie keine ausgewogene Ernährung bieten. Auf dem Speiseplan stehen zu viele Fette und Eiweiße.
Low-Fat Diäten
- Viele Bestandteile der Nahrung wurden schon verdächtigt, dick zu machen. „Bei Low-Fat Diäten bekommt das Fett sein Fett weg“. Mit circa neun Kilokalorien pro Gramm liefert Fett mehr Energie als jeder andere Nährstoff. Der Körper kann es leicht als Depotfett speichern und macht nicht so satt wie etwa Kohlenhydrate. Eine „Fettphobie“ ist jedoch unnötig. Bestimmte Fettsäuren sind für den Körper wichtig. Ebenso gibt es fettlösliche Vitamine, die ohne genügend Fett nicht vom Körper aufgenommen werden können. Die Reduktion des Fettanteils der Nahrung auf einen bestimmten Prozentsatz ist prinzipiell sinnvoll. Es muss jedoch auch darauf geachtet werden, die richtigen Fette zu essen und sich beim Einkauf an der Nahrungspyramide zu orientieren. Die meisten Low-Fat Diäten empfehlen nur zu essen wenn man hungrig ist und das Essen sofort zu beenden, wenn sich das erste Sättigungsgefühl einstellt. Abzuraten ist allerdings vom EU-Fettpunkt-Konzept „Fett weg, Bauch weg“. Trotz guten Ansätzen ist es „für gesundes und dauerhaftes Abnehmen wenig geeignet“.
- Fazit: „Low-Fat funktioniert und ist als langfristige Ernährungsumstellung empfehlenswert.“
Fatburner-Diäten
- Fatburner-Diäten besagen, dass Übergewicht eine Reaktion des Körpers auf einen Mangel an Vitalstoffen ist. Fehlen diese, kann Fett nicht abgebaut werden. Fatburner-Diäten setzen auf Stoffe, die den Körper unterstützen Fett abzubauen. Zu diesen gehören körpereigene Stoffe wie Hormone aber auch Vitamine, Spurenelemente und Enzyme. Die Vertreter dieser Diäten behaupten sogar, dass diese Stoffe den Fettabbau so stark ankurbeln, dass man automatisch abnimmt, wenn man genug davon isst. Besonders dem körpereigenen Glukagon und dem Wachstumshormon wird große Bedeutung zugemessen. Ernährungswissenschaftlich gesehen sind diese Diäten absoluter Humbug.
- „Übergewicht ist keine Reaktion des Körpers auf einen Mangel an Vitalstoffen, sondern vielmehr Ausdruck einer gestörten Energiebilanz“. Die Enzyme aus Lebensmitteln werden durch die Magensäure bereits zu Beginn der Verdauung deaktiviert. Somit können sie den Körper gar nicht dazu anregen mehr Fett abzubauen
- Fazit: „Der Traum vom Abnehmen im Schlaf wird weiterhin ein Traum bleiben.“
Fastenkuren, Formula-Diäten und Fertigmenü-Diäten
- Fastenkuren versprechen, dass sich Fett „buchstäblich auflöst“. Durch die stark verminderte Zufuhr an Kalorien kommt es häufig zu Schwächeanfällen. Ebenso stellt der Körper auf Sparflamme um. Dadurch verbraucht er automatisch weniger Kalorien und wenn man nach der Kur seine Essgewohnheiten nicht ändert, kommt es zum berüchtigten Jo-Jo-Effekt. Fasten fördert überdies hinaus noch den Abbau von Muskelmasse anstatt Fett abzubauen. Dadurch kommt es zu einer hohen Konzentration an stickstoffhältigen Verbindungen. „Für Menschen mit Nierenfunktionsstörungen, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann das gefährlich werden“. Besonders zu vermeiden sei die „Darmreinigung nach Dr. med. F.X. Mayr“. Durch die Kombination von alten Semmeln und Milch, die nur löffelweise zu den Semmeln dazu getrunken werden darf, wird der Darm gereinigt. Gefährlich ist hierbei die geringe Kalorienzufuhr. Man nimmt zwar schnell ab, der Jo-Jo-Effekt wird dabei aber begünstigt.
- Formula-Diäten sind mit ärztlicher Rücksprache und in die Einbindung in ein langfristiges Therapieprogramm sinnvoll. Von Fertigmenü-Diäten ist generell abzuraten. „Die Zusammensetzung der Nährstoffe ist so, wie sie der Hersteller angibt, nicht optimal, der Kohlenhydratanteil auf Kosten des Eiweißanteils etwas zu niedrig“
- Fazit: „Weder Fastenkuren noch Formula-Diäten sind ohne ärztliche Aufsicht zu empfehlen. Eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist jedoch auch mit ärztlicher Unterstützung nicht möglich, stellt man seine Ernährung nicht langfristig um.“
Mischkost
- Eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist nur durch eine ausgewogene Mischkost und viel Bewegung möglich. Allgemein wird empfohlen: „10 bis 15 Prozent Eiweiß, 20 bis 30 Prozent Fett und mindestens 50 Prozent Kohlenhydrate.“ Was diese Zahlen in konkreten Mengen bedeuten hängt von Ihrer persönlichen Kalorienmenge ab, die sie pro Tag zu sich nehmen.
- Es wird empfohlen komplexe Kohlenhydrate zu bevorzugen. Diese kommen in ballaststoffreichen Lebensmitteln vor. Sie haben den Vorteil, dass sie lange satt machen und für eine funktionierende Verdauung sorgen. Bei einer täglichen Kalorienzufuhr von 1.200 bis 1.500 Kalorien hat man keinen nagenden Hunger und verliert trotzdem etwa ein halbes Kilo pro Woche. Besonders hervorzuheben ist, dass kein Lebensmittel verboten ist. Man darf sich also weiterhin Schokolade gönnen. Allerdings nicht mehr so oft wie früher. Die Vielfalt der verschiedenen Modelle der Mischkost ist groß.
- Die „5-Elemente-Diät“ hat zu viel Fett auf dem Speiseplan, um als fettarme Ernährung zu gelten. Hinzu kommt, dass die Diät zu wenige Kohlenhydrate enthält.
- Das Abnehmen mit Schüßler Salzen funktioniert auch nicht so einfach, wie im Buch „Gesund abnehmen mit Schüßler-Salzen“ beschrieben. Im 19. Jahrhundert propagierte Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, dass eine gestörte Zellfunktion zu Krankheiten führt. Er entwickelte zwölf Präparate mit heilenden Mineralsalzen um das Gleichgewicht der Zellen wiederherzustellen. Die Autoren des oben genannten Buches übernehmen dieses Prinzip und behaupten, dass im Körper befindliche Schlacken für Übergewicht verantwortlich sind.
- Mit Schüßler Salzen werden diese aus dem Körper abtransportiert und das Übergewicht verschwindet. Zwar wird eine möglichst naturbelassene Mischkost empfohlen, doch kommen dabei Kohlenhydrate, Obst und Gemüse zu kurz. Der Fettanteil der Diät ist dazu noch viel zu hoch. Besonders zu beachten ist, dass das Schüßler Salz „Natrium Chloratum“ (auch bekannt als Kochsalz) von vielen Menschen in zu großen Mengen zu sich genommen wird. Dies kann zu Bluthochdruck führen. Es ist also nicht nötig, noch mehr Kochsalz in Form von Schüßler Salzen zu sich zu nehmen.
- Noch mehr Humbug ist die „Schlankheitsformel Wasser“. Hier wird behauptet, dass das über die Nahrung aufgenommene Wasser in die Zellen gelangt und somit der Stoffwechsel aktiviert wird. Das soll dazu führen, dass der Energieverbrauch erhöht wird. Es dürfen fast ausschließlich nur süße Früchte und knackiges Gemüse mit hohem Wasseranteil gegessen werden. Durch diese Ernährungsumstellung sollen die Kilos fast von alleine purzeln. Lebensmittel wie Pizza, Wurst, Süßes und zuckerhaltige Getränke sind weitgehend verboten. Ohne Verzicht oder starker Reduktion von verschiedensten Lebensmitteln kommt auch dieses Konzept nicht aus.
- Das Fazit: „Lassen Sie von exotischen Diäten die Finger. Die dahinter stehenden Konzepte sind ernährungswissenschaftlich nicht haltbar.“
Blutgruppen-Diät
- Die Blutgruppen-Diät behauptet, dass jede Blutgruppe auf bestimmte Nahrungsmittel anders reagiert und verträgt. Der Naturheilkundler Peter J. D’Adamo behauptet, dass gewisse Eiweiße den Körper schädigen, indem sie Blutzellen verklumpen lassen. Um dem entgegenzuwirken gibt es für jede Blutgruppe einen Ernährungsplan, der sich aus der Lebensweise unserer Vorfahren ableiten lässt. So sollen sich Menschen mit der Blutgruppe 0 hauptsächlich von tierischem Eiweiß, Obst und Gemüse ernähren. Milch- und Getreideprodukte sollen gemieden werden. Diese Ernährungsweise geht auf den Cro-Magnon-Menschen zurück, der angebliche die Blutgruppe 0 hatte.
- Danach entwickelte sich der Ackerbauer und Viehzüchter mit der Blutgruppe A. Menschen mit dieser Blutgruppe dürfen Gemüse und Getreide essen, sollten aber Fleisch meiden, da der Ackerbauer und Viehzüchter angeblich verlernt hat, Fleisch zu verdauen. Auch Milchprodukte sollen eingeschränkt werden. Diese Annahme rüttelt den Hausverstand wach. Viehzüchter die kein Fleisch und keine Milchprodukte essen konnten, sind schwer vorstellbar.
- Besonders interessant ist die Herkunft der Blutgruppe B. Sie stammt von den Mongolen der Steppen Eurasiens. Sie waren ebenfalls Viehzüchter, vertrugen aber Fleisch und Milchprodukte. Menschen mit der Blutgruppe B dürfen beinahe alles essen. Gestrichen sind allerdings Roggen, Weizen, Schwein und Huhn.
- Menschen mit der Blutgruppe AB haben es am besten. Sie entstand angeblich durch die Vermischung von Steppenmongolen und Ackerbauern. Dadurch können sie alles essen.
- „Da wir trotz jahrhundertelanger Verstöße gegen diese Regeln aber immer noch am Leben sind, stellt sich die Frage nach Sinn und Unsinn dieser Diät“. Auch die Entstehungsgeschichte der Blutgruppen ist nach wissenschaftlicher Sicht nicht richtig. Demnach war die Blutgruppe A die Erste.
- Fazit: „Abnehmen nach Blutgruppe funktioniert nicht und ist in den meisten Fällen zu Fett und hat einen zu hohen Eiweißanteil“.
Trennkost
- Das Konzept der Trennkost beruht darauf, dass Eiweiß nicht mit Kohlenhydraten gemeinsam gegessen werden darf. Die Vertreter dieser Ernährungsweise behaupten, dass Eiweiße ein saures und Kohlenhydrate ein basisches Milieu benötigen um verwertet werden zu können. Ebenso sollen Säure bildende Lebensmittel vermieden werden, denn viele Krankheiten seien auf „Übersäuerung“ zurück zu führen. Wissenschaftlich wurde schon vor einigen Jahren bewiesen, dass sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate unter den gleichen Bedingungen im Magen verdaut und anschließend im Dünndarm in einem leicht basischen Milieu weiter verwertet werden. Auch die Panikmache der „Übersäuerung“ ist wissenschaftlich nicht haltbar. Der Körper verfügt über Puffersysteme um den Säure-Basen-Haushalt selbst zu regulieren.
- „Die oft beschworene Gefahr der Übersäuerung droht nur bei extrem einseitiger Kost oder bestimmten Krankheiten“.. Wissenschaftlich bewiesen ist allerdings, dass durch die Kombination von Kohlenhydraten und Eiweiß die biologische Wertigkeit von Eiweiß erhöht. Ebenso ist die strikte Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiß unmöglich. „Viele pflanzlichen Kohlenhydratlieferanten sind gleichzeitig wichtige Eiweißquellen (Hülsenfrüchte, Kartoffeln), was insbesondere auch für Vegetarier von Bedeutung ist“.
- Fazit: “Sollten Sie sich trotzdem entscheiden, die Trennkost auszuprobieren, dann lassen sie die Finger von der „Hollywood Star-Diät“. „Die Energiezufuhr ist mit 660 kcal am Tag viel zu niedrig. Der Verzicht auf Milchprodukte führt langfristig zu Kalziummangel. Auch die Mengen an Hauptnährstoffen und an Ballaststoffen sind trotz des Obst- und Gemüsekonsums viel zu niedrig: die Trennung von Eiweiß und Kohlenhydraten ist wissenschaftlich nicht nachvollziehbar“.
Eiweißreiche Diäten
- Eiweißreiche Diäten versprechen Gewichtsverlust durch die hauptsächliche Aufnahme von eiweißhaltigen Lebensmitteln. Zwar ist bislang nicht nachgewiesen, ob der vermehrte Verzehr von Eiweiß schädlich ist, aber es gibt einige Punkte, die nachdenklich stimmen. Die Nieren scheiden die Endprodukte des Eiweißstoffwechsels aus. Durch erhöhte Eiweißzufuhr sind sie stärker belastet. „Für Personen mit Nierenschäden sind solche Diäten keinesfalls geeignet“. Ebenso wird mehr Kalzium ausgeschieden. Das kann zu einem Mangel führen und erhöht das Risiko von Nierensteinen.
- Übergewichtige Menschen haben oft einen erhöhten Harnsäurespiegel. Viel Eiweiß kann dies verstärken und zu Gicht führen. Weiters führt eine eiweißreiche Ernährung zum Absinken des pH-Wertes im Körper. Der Abbau von Skelettmuskulatur kann folgen. Der Gewichtverlust rührt vor allem vom Wasserverlust her, da die Nierenfunktion gesteigert ist. Sollten sie sich dennoch für eine eiweißreiche Diät entscheiden, beherzigen Sie wenigstens die Empfehlung, besonders viel zu trinken.
- Fazit: „Lassen Sie von eiweißreichen Diäten lieber die Finger. Langfristig schaden Sie nur Ihrer Gesundheit.“
Kohlenhydratreiche Diäten
- Im Gegensatz zu eiweißreichen Diäten schwören kohlenhydratreiche Diäten auf die Kraft von Nudeln, Kartoffeln und Co. Doch nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Ernährungswissenschafter empfehlen mindestens 50 Prozent des Tagespensums mit Kohlenhydraten abzudecken. Wichtig hierbei ist auf ballaststoffreiche Lebensmittel zurückzugreifen. „Ein hoher Anteil an Ballaststoffen sorgt für eine zügige Darmpassage und hilft so gegen Darmträgheit. Wichtig ist, gleichzeitig viel zu trinken, weil Ballaststoffe im Darm Flüssigkeit zum Quellen brauchen“. Allerdings kann es zu Beginn der Ernährungsumstellung zu Blähungen kommen. Daher ist es ratsam sich schrittweise und langsam umzugewöhnen. Eine kohlenhydratreiche Ernährung kann sich auch positiv auf erhöhte Blutfettwerte auswirken.
- Sich ausschließlich von Kohlenhydraten zu ernähren ist aber auch nicht ratsam. Trotzdem liegen Mono-Diäten wie die Original Reis-Diät, die Kartoffel- oder die Ananas-Diät immer wieder im Trend. Bei dieser Art von Diät ist die Ernährung sehr einseitig. Jeder Liebhaber von Reis, Kartoffeln oder Ananas kann diese nach einigen Wochen nicht mehr sehen. Es kommt auf jeden Fall zu einer Unterversorgung an Nährstoffen. Zwar verliert man zu Beginn der Diät einige Kilos, dieser Gewichtsverlust liegt jedoch nur am Verlust von Wasser. Von kurzfristigen Obst- und Gemüse-Diäten muss vehement abgeraten werden
- Fazit: „Unausgewogen, langweilig und ohne Chance falsche Ernährungsgewohnheiten abzulegen.“
Psycho-Diäten
- Um Abzunehmen muss man an sich selbst und an den Erfolg der Diät glauben. An diesem Punkt knüpfen Psycho-Diäten an. Ziel ist es das eigene Körperbild kreativ zu gestalten. Im Fall der Psycho-Diäten heißt das: schlank und rank. Im Grunde ist dies positiv zu bewerten, denn nur wer auch daran glaubt Gewicht zu verlieren, kann dies auch tun. Doch es ist Vorsicht geboten. Autosuggestion und Vorsatzformeln bewirken ohne professionelle Begleitung eines Psychotherapeuten im günstigsten Fall wenig bis gar nichts, im schlimmsten Fall eine Überflutung von negativen Bildern.
- „Eigenregie macht wenig Sinn und kann schlimmstenfalls – etwa bei vorhandenen Depressionen oder Ess-Störungen – sogar gefährliche werden“. Die zurzeit im Handel erhältlichen Bücher zu Psycho-Diäten sind mit Vorsicht zu genießen. Einige von ihnen sind reine Gehirnwäsche und vermitteln ein falsches Bild von richtiger Ernährung. So versucht das Buch „Denken Sie sich schlank!“ Ihnen einzureden, dass Kohlenhydrate fett machen und deshalb gemieden werden sollen. Ebenso wird empfohlen Vitaminpräparate einzunehmen. Das alleine zeigt schon an, dass die im Buch empfohlene Ernährung nicht ausgewogen ist.
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